Allgemeine Geschäftsbedingungen der Skischule Alpin

Soweit nicht ausdrücklich Gegenteiliges vereinbart wird, gelten für sämtliche Geschäfte zwischen der Skischule Alpin und den Kunden unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb einer Ski- und Snowboardschule mit Verleih. Davon umfasst sind Dienstleistungen, wie die Erteilung von Unterricht in den Fertigkeiten und Kenntnissen von Ski- und Snowboard (ohne Garantie eines bestimmten Ausbildungserfolges). 

Ein Vertrag kommt mit dem Verkauf einer Kurskarte im Skischulbüro zustande oder mit der Unterschrift des Kunden unter dem Mietvertrag.

Es gelten grundsätzlich die offiziellen Öffnungszeiten (siehe Aushang) der Skischule Alpin.

 

Ski- und Snowboardschule / Privatunterricht

1. Die Kurspreise gelten laut Preisliste der Saison. 

2. Die Ausübung von Wintersport ist mit Risiken verbunden. Wer an Angeboten der Skischule Alpin teilnimmt, erklärt sich daher mit der Anmeldung damit einverstanden, dass die Teilnahme (die eigene und die aller mit angemeldeten Personen) auf eigene Gefahr geschieht und, die zumutbare Sorgfaltspflicht vorausgesetzt, die Ski- und Snowboardlehrer und Verantwortlichen nicht haftbar gemacht werden können. Bei der Kursanmeldung hat der Vertragspartner die Skischule Alpin genau über seine Fähigkeiten und Erfahrungen in der entsprechenden Schneesportart (Ski, Snowboard, Langlauf) bei Kursbeginn wahrheitsgemäß und umfassend aufzuklären. Bitte lassen Sie ihre eigene Skiausrüstung vor Kursbeginn überprüfen. Besonders wichtig ist eine einwandfreie funktionierende und richtig eingestellte Sicherheitsbindung mit Skistoppern. Die Lehrkräfte der Skischule Alpin haften nicht für Schäden infolge falsch eingestellter oder fehlerhafter Ausrüstungsgegenstände.

3. Jeder Teilnehmer trägt die mit den Sportaktivitäten typischerweise verbundenen Risiken selbst. Der Teilnehmer wird darauf hingewiesen, für den persönlichen Versicherungsschutz zu sorgen. Darüber hinaus werden eine Unfall-, eine persönliche Haftpflicht- und eine Krankentagegeld- und Berufsunfähigkeitsversicherung empfohlen.

4. Die Bezahlung der Kursgebühren bzw. des Privatunterrichts erfolgt durch Barzahlung vor Kursbeginn im Skischulbüro.

5. Die Kosten für Liftkarten und Skiausrüstung sind nicht in der Kursgebühr enthalten.

6. Die Kurskarte ist nicht übertragbar und nur gültig für den auf der Kurskarte eingetragenen Zeitraum. Die Skikurstage müssen hintereinander genommen werden (Montag bis Freitag). Die Kurskarte wird nicht zurückerstattet. Sie ist dem Skilehrer vor Kursbeginn unaufgefordert am Sammelplatz vorzuzeigen. 

7. Bezahlte Kurskarten und bezahlte Privatstunden sind fixe Buchungen. Nicht im Voraus bezahlte Kurse und Privatstunden sind keine fixen Buchungen.

8. Vom Kursteilnehmer nicht genutzte Unterrichtsstunden verfallen und können nicht verrechnet, vergütet, nachgeholt oder übertragen werden. Das pünktliche Erscheinen am Treffpunkt (Skikurs, Privatstunden) liegt in der Verantwortung des Skigastes. Für zu spätes Erscheinen am vereinbarten Treffpunkt übernimmt die Skischule keine Haftung. Bei Rücktritt während einer laufenden Dienstleistung oder bei Nichterscheinen zum vereinbarten Termin erfolgt keine Rückerstattung oder Gutschrift der Kursgebühr.

9. Stornierungen für fix zugesagte Privatstunden müssen bis spätestens 16:00 Uhr am Vortag bekannt gegeben werden, andernfalls ist die Skischule Alpin berechtigt, den vereinbarten Tarif zu verlangen. Nicht im Voraus  bezahlte Privatstunden sind keine fixen Buchungen.

10. Rückvergütung der Kurskarte bei Krankheit oder Verletzung kann nur mit ärztlicher Bestätigung eines ortsansässigen Arztes gewährt werden.

11. Bei weniger als 5 Kursteilnehmern behält die Skischule Alpin sich das Recht vor, Skikurse zusammenzulegen oder die Kurszeiten zu reduzieren.

12. Verlängerung des Skikurses ist im Anschluss an einen besuchten Kurs ab dem 3. Tag zum Verlängerungstarif laut Preisliste möglich.

13. Die Skischule Alpin und der angeschlossene Verleih haften nicht bei Unfall oder Verletzung der Kursteilnehmer. Die Skischule Alpin und der angeschlossene Verleih lehnen jegliche Haftung für Unfälle, die sich vor, während und nach dem Skiunterricht oder dem Verleih ereignen, ab. Eine Unfall-, Kranken- und Haftpflichtversicherung wird empfohlen und ist Sache der Teilnehmer. Jeder Kursteilnehmer nimmt auf eigenes Risiko am Unterricht teil. Soweit keine vorsätzliche oder grob fahrlässige Vertragsverletzung geltend gemacht wird, ist die Schadensersatzhaftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt. Dies gilt auch, sofern die Skischule schuldhaft eine wesentliche Vertragspflicht verletzt. Eine wesentliche Vertragspflicht liegt vor, wenn sich die Pflichtverletzung auf eine Pflicht bezieht, auf deren Erfüllung der Kunde vertraut hat und auch vertrauen durfte. Die Haftung wegen schuldhafter Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt unberührt. 

Soweit in den AGB nichts anderes geregelt, ist die Haftung auf Schadensersatz – ohne Rücksicht auf die Rechtsnatur des geltend gemachten Anspruchs – ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für Schadensersatzansprüche aus Verschulden bei Vertragsabschluss, wegen sonstiger Pflichtverletzungen oder wegen deliktischer Ansprüche auf Ersatz von Sachschäden gemäß § 823 BGB. Soweit die Schadensersatzhaftung gegenüber dem Vertragspartner ausgeschlossen oder eingeschränkt ist, gilt dies auch im Hinblick auf die persönliche Schadensersatzhaftung der Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen. Eine Änderung der Beweislast zum Nachteil des Kunden ist mit den vorstehenden Regelungen nicht verbunden. 

14. Alle Unfälle, Unfallbeteiligungen und Schadensfälle (Personen-/Sachschäden), die während der Mietdauer (Skiverleih) oder während des Skikurses (Skischule) passieren, müssen binnen 24 Stunden dem Skiverleih bzw. der Skischule in schriftlicher Form gemeldet werden. Andernfalls verzichtet der Kunde unwiderruflich auf Ansprüche jeglicher Art gegenüber der Skischule bzw. dem Verleih.

15. Bei Einwirkung durch höhere Gewalt (z.B. witterungsbedingte Einflüsse) kann keine Rückerstattung gewährt werden.

16. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren brauchen eine schriftliche Zustimmung der Erziehungsberechtigten, wenn sie nach Beendigung des Skikurses auf eigene Gefahr noch selbständig ohne Aufsicht fahren dürfen.

17. Der Gerichtsstand ist Garmisch-Partenkirchen. 

18. Es gilt grundsätzlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland. 


Skiverleih

1. Verleih von Ausrüstung nur gegen Pfand (Personalausweis (EU), Pass oder Kaution).

2. Der Kunde bestätigt mit seiner Unterschrift die Richtigkeit des Miet- bzw. Leihvertrages (Anzahl der Ausrüstungen, Datum des ersten Leihtages etc.). Spätere Reklamationen sind ausgeschlossen.

3. Merken Sie sich ihre Ski Nr. und prägen Sie sich Ihre Ausrüstung ein, um Verwechslungen auszuschließen. 

4. Die Nummern / Strichcodes auf dem Ski dürfen nicht entfernt werden. Der Gebrauch der Ausrüstung ist sofort einzustellen, wenn Sie nicht mehr einwandfrei funktioniert.  Ausrüstungen werden grundsätzlich nur zu unseren Bedingungen (Geschäftsbedingungen) verliehen. 

 

5. Ein vorsichtiger und verantwortungsvoller Umgang mit der Ausrüstung ist obligatorisch. Fahren Sie mit dem Ski oder Snowboard nicht über gesperrte Pisten, Straßen, Wege oder Parkplätze. Diese erkennbaren Schäden am Belag werden Ihnen mit mind. 20,- € aufwärts in Rechnung gestellt. Beschädigte oder fehlende Ausrüstungsgegenstände werden Ihnen ebenfalls in Rechnung gestellt (Bruch, Verlust, Schäden aller Art, die über eine normale Abnutzung hinausgehen). Dem Kunden bleibt der Nachweis niedrigerer Aufwendungen der Skischule vorbehalten.

6. Die Skischule Alpin nimmt keine fremden Ausrüstungsgegenstände zurück.

7. Bei der Rückgabe zählt jeder angefangene Tag als voller Leihtag.

8. Rückgaben außerhalb der aktuellen Öffnungszeiten (Aushang Büro) verursachen Extrakosten von 25,-- Euro. Bitte beachten Sie das bei ihrer Tagesplanung.

9. Die Skischule Alpin kann aus versicherungsrechtlichen Gründen keine Montagen oder Einstellungen an Fremdbindungen /-ausrüstungen vornehmen. Sportgeschäfte sind in diesen Fällen der kompetente Ansprechpartner. 

10. Es gilt § 13 der AGB Ski- und Snowboardschule / Privatunterricht. Im Falle von Verlust durch Diebstahl oder Totalschaden der geliehenen Ausrüstung wird dem Kunden der Marktwert der entliehenen Ausrüstungsgegenstände in Rechnung gestellt.

11. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. 

 

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Änderungen und Preisänderungen jederzeit vorbehalten.

 

 

 

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